Ich entdecke neue Reiseziele seit 2006 – nicht um alle abzuhaken, sondern um sie zu erleben und in Erinnerung zu behalten. Diese Seite ist mein Atlas: eine Übersicht aller Länder in Europa, die ich bisher bereist und hier dokumentiert habe. Kein Ranking, keine Bucket-List, sondern der aktuelle Stand meiner Reisen durch Europa, geordnet nach Regionen, damit Du leichter findest, wonach Du suchst.
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Länder
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Seit 2006
unterwegs
Reiseziele in Mitteleuropa
Vom Nachbarland bis zur Nachbarschaft dahinter – hier war ich am häufigsten unterwegs, und trotzdem finde ich bei jeder Reise noch etwas Neues.
Deutschland

Über mein Heimatland habe ich lange gedacht, ich kenne es schon – bis ich anfing, es mit denselben Augen zu bereisen wie meine Ziele im Ausland. Trier hat mich mit zwei Jahrtausenden Stadtgeschichte überrascht, die nicht im Museum verstaubt, sondern mitten im Alltag steht, zwischen Cafés und Kirchplätzen. In Görlitz, das die Filmindustrie liebevoll „Görliwood“ nennt, spazierst Du durch ein nahezu unversehrtes Gründerzeit-Stadtbild, als wäre die Zeit stehengeblieben.
Rund um Potsdam ziehen mich der Flatowturm mit Blick über den Park Babelsberg und das klassizistische Schloss Petzow immer wieder an, und Dresden zeigt mit der Yenidze, einer ehemaligen Zigarettenfabrik im Orient-Look, dass die Stadt mehr zu bieten hat als Barock. Auch die Ostsee, etwa das ruhige Graal-Müritz, gehört für mich zu Deutschland dazu – gerade außerhalb der Hauptsaison.
Mein Tipp: Wenn Du nur einen Tag Zeit hast, fahr nach Görlitz statt nach Dresden. Die Stadt ist kleiner, aber ehrlicher – und Du triffst dort selten auf andere Touristen.
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Österreich

Salzburg war mein Einstieg nach Österreich, und die Festung Hohensalzburg, die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas, hat mich sofort gepackt. Von dort oben verstehst Du auf einen Blick, warum Menschen aus aller Welt hierherkommen – die Aussicht über die Altstadt und die Berge dahinter ist kaum zu toppen.
Aber Österreich ist für mich mehr als Mozartkugeln und Festungen. Es ist die Mischung aus alpiner Landschaft und kleinen, oft übersehenen Städten, die noch nicht auf jeder Bucket-List stehen. Genau diese Orte will ich hier nach und nach dokumentieren.
Mein Tipp: Besuche den Nationalpark Hohe Tauern und die Franz Josef Höhe mit Blick auf den Großglocker (Österreichs höhster Berg).
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Schweiz

Die Schweiz ist eines der Länder, bei denen ich am meisten über kurze Distanzen staune. In wenigen Stunden Fahrt wechselst Du von Seenlandschaft zu Hochgebirge zu mittelalterlichen Altstädten, ohne dass sich irgendetwas gehetzt anfühlt.
Ich reise hier bewusst langsamer als anderswo, weil die Schweiz keine Ziele belohnt, die Du nur schnell abhaken willst. Diese Seite wächst noch – aber jede Reise dorthin bestätigt mir, warum sich das Land trotz seiner Größe kaum erschöpft anfühlt.
Mein Tipp: Plane für die Schweiz mehr Zeit ein, als Du denkst. Die Distanzen auf der Karte sind kurz, die Aufenthalte, die sich lohnen, aber lang. Bspw. auf der Rigi Kulm am Vierwaltstätter See. Du kannst auf 24 der 26 Schweizer Kantone blicken.
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Polen

Polen gehört zu den Ländern, die ich am meisten unterschätzt habe, bevor ich selbst dort stand. Warschau überrascht mit dem Kontrast aus Wolkenkratzern und Kriegsgeschichte, und im Schloss Wilanow, das Barockpracht im Stil von Versailles zeigt, verstehst Du, wie selbstbewusst die Stadt mit ihrer Vergangenheit umgeht.
Nur eine Stunde von Warschau entfernt liegt Lodz, wo sich hinter der alten Industriegeschichte eine überraschend junge Kulturszene versteckt. Krakau nehme ich am liebsten zu Fuß über die Weichsel, vorbei an der Burganlage Wawel. Und wer Wasser und Natur sucht, findet in den Masuren eine der ruhigsten Seenlandschaften Europas.
Mein Tipp: Krakau! Diese Stadt ist nicht nur Heimat von Papst Johannes Paul II. , sondern auch Polens alte Hauptstadt.
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Tschechien

Prag gehört zu meinen Lieblingsorten in Europa, obwohl ich die Stadt inzwischen mehrfach besucht habe. Jedes Mal entdecke ich eine neue Gasse hinter dem Hauptplatz, ein Café, das ich vorher übersehen hatte, einen Blick auf die Burg, den ich noch nicht kannte.
Meine persönliche Tagestour durch die goldene Stadt zeigt genau das: einen Einstieg, der schon für sich ein Erlebnis ist, einen Geheimtipp, den fast niemand kennt, und einen Abschluss, der die Stadt noch einmal von einer anderen Seite zeigt.
Mein Tipp: Besuche die Goldene Stadt, Prag. Wenn Du bei Sonnenuntergang vom Aussichtsturm Petřín schaust, dann weißt Du auch, warum Prag so genannt wird.
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Reiseziele in Westeuropa
Nah an Deutschland, aber mit einem ganz eigenen Rhythmus – diese Länder haben mich immer wieder überrascht.
Belgien

Brüssel hat einen Ruf, der der Stadt nicht gerecht wird: Hauptstadt der EU, grau, bürokratisch – so erzählen es Menschen, die wahrscheinlich noch nie dort waren. Wer einmal hinfährt, versteht schnell, warum viele zurückkehren.
Der Grote Markt ist der offensichtliche Startpunkt, aber die eigentlichen Entdeckungen liegen für mich in den Vierteln daneben – dort, wo Brüssel aufhört, Klischee zu sein, und anfängt, eine echte Stadt mit eigenem Rhythmus zu sein.
Belgien hat noch andere Highlights, bspw. Gent oder Brügge, aber auch die Maas oder die Ardennen.
Mein Tipp: Lass den Grote Markt nach dem ersten Blick hinter Dir und schlender bewusst ziellos durch die Nebenstraßen – dort liegt das eigentliche Brüssel.
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Frankreich

Die Provence hat sich tief in mich eingegraben – nicht wegen ihrer Lautstärke, sondern wegen ihrer Stille. Im Frühsommer durch die Hochebenen zu fahren, das Autofenster offen, den Duft aus Thymian, trockenem Gras und Lavendel in der Nase, ist für mich eines der intensivsten Reiseerlebnisse in Europa.
Avignon zeigt eine andere Seite Frankreichs: sieben Jahrzehnte päpstlicher Herrschaft, sichtbar in der Stadtmauer, der imposanten Palastanlage und der berühmten Brücke, die alle kennen, aber kaum jemand zu Ende geht. Zusammen ergeben Landschaft und Geschichte hier ein Frankreich, das mindestens genau so schön ist wie Paris.
Mein Tipp: Besuche die Provence, entweder wegen der einzigartigen Landschaft oder wegen der beeindruckenden Kulturgeschichte.
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England

London ist eine Stadt, die Dich schon beim ersten Schritt aus der U-Bahn-Station packt – nicht sanft, sondern mit beiden Händen, ohne Vorwarnung. Das passiert mir dort jedes Mal aufs Neue, egal ob es mein erstes oder fünftes Mal ist.
Ich habe London inzwischen auf mehrere Arten erkundet: als Tagestour mit bewusst anderer Route als die üblichen Pfade, und als kompakte Sightseeingtour zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, startend am Piccadilly Circus. Beide Zugänge zeigen eine andere Seite derselben Stadt.
Mein Tipp: Besuche unbedingt die Weltstadt London. Auch wenn Du einen Tag Zeit hast, mein persönliche Tourenplan zeigt Dir wie es geht.
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Reiseziele in Südeuropa
Mehr Licht, mehr Farbe, mehr Geschichte pro Quadratkilometer – der Süden Europas hat mich nie enttäuscht.
Italien

Mailand ist für mich mehr als die Hauptstadt der Mode – ein pulsierendes Zentrum voller Geschichte, Kunst und Kultur, das sich lohnt, auch ohne Interesse an Fashion Weeks. Die Toskana dagegen zeigt ein ganz anderes Italien: sanfte Hügel, mittelalterliche Städte, ein Roadtrip von Lucca über Pisa bis nach Florenz.
Genau dieser Kontrast macht Italien für mich so besonders – die urbane Energie im Norden und die Langsamkeit der toskanischen Landschaft liegen nur wenige Autostunden voneinander entfernt, und beide gehören für mich untrennbar zusammen.
Mein Tipp: Wer die Toskana bereist, sollte die Route bewusst verlängern und Siena nicht auslassen – die Stadt wird auf klassischen Rundreisen oft übersprungen.
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Spanien

Meine Reise von Bilbao nach Barcelona war mehr als eine Fahrt von A nach B – eine Entdeckungsreise durch das Herz Nordspaniens, mit Einblicken in Kultur, Geschichte und Landschaften, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Von modernen architektonischen Meisterwerken im Baskenland bis zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Kataloniens zeigt Spanien was es zu bieten hat. Auch Andalusien ist an Schönheit kaum zu überbieten.
Mein Tipp: Plane die Strecke von Bilbao nach Barcelona als Autofahrt statt Flugreise – die Bardenas Reales ist es wert, nicht übersprungen zu werden.
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Kroatien

Kroatien steht noch ganz am Anfang meiner Entdeckungsreise, aber schon die ersten Eindrücke reichen: steile Küsten, ruhige Buchten und Städte, die deutlich sichtbar von ihrem venezianischen Erbe geprägt sind.
Ich reise bewusst nicht dorthin, um nur die bekanntesten Küstenorte abzuhaken, sondern um zu verstehen, wie viel kroatische Geschichte sich hinter der touristischen Fassade verbirgt. Diese Seite wächst mit jeder Reise weiter.
Mein Tipp: Wer über die bekannten Küstenstädte wie Dubrovnik hinausblickt, findet im kroatischen Hinterland wunderschöne Naturwunder.
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Nordmazedonien

Am Ohridsee, den die UNESCO zum Natur- und Kulturerbe erklärt hat, liegen Kirchen und Dörfer, über die die meisten Reiseführer schweigen. Die kleine, mittelalterliche Kirche Sv. Bogorodica im Dorf Skrebatno ist genau so ein Ort – idyllisch, spirituell, und fast menschenleer.
Nordmazedonien zeigt mir, wie viel unentdecktes Europa direkt vor der eigenen Haustür liegt, sobald man bereit ist, von den ausgetretenen Pfaden abzuweichen. Genau solche Orte will ich mit dieser Seite sichtbarer machen.
Mein Tipp: Nimm Dir für den Ohridsee mehr Zeit als für die Stadt Ohrid selbst – die umliegenden Dörfer sind oft der eigentliche Grund für den Besuch.
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Reiseziele in Nordeuropa
Wasser, Licht und eine Ruhe, die man erst versteht, wenn man selbst dort steht.
Dänemark

Kopenhagen ist für mich ein echtes Juwel im Norden Europas – eine Stadt, die historischen Charme mit einer Leichtigkeit verbindet, die ich sonst selten finde. Das Christiansborg Schloss, der malerische Hafen Nyhavn und die kleinen Gassen dazwischen ergeben zusammen meine persönlichen Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Was mich an Kopenhagen am meisten überzeugt, ist das Tempo: Die Stadt wirkt nie gehetzt, selbst mitten im touristischen Zentrum. Das macht sie zu einem Ziel, das sich auch für einen entspannten Kurztrip lohnt.
Mein Tipp: Erkunde nicht nur Kopenhagen, sondern nutze die Zeit auch mal nach Dragør an den Strand zu fahren (mit dem Auto keine 30 Minuten entfernt). Der Blick auf die Öresundbrücke gefällt Dir vielleicht.
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Schweden

Stockholm empfängt Dich nicht mit lautem Getöse. Die Stadt breitet sich still über vierzehn Inseln aus, spiegelt sich im Mälaren und im Saltsjön und lässt Dich spüren, dass hier alles seinen Platz hat – die alten Gassen ebenso wie die weiten Wasserflächen.
Malmö zeigt eine andere, jüngere Seite Schwedens: mit dem Slottsträdgården, der World Maritime University und dem ikonischen Turning Torso als Landmarken. Zusammen stehen beide Städte für mich exemplarisch dafür, wie Wasser und Stadt in Schweden in ständigem Dialog bleiben.
Mein Tipp: Nimm Dir für Stockholm bewusst Zeit zum langsamen Gehen statt eines durchgetakteten Sightseeing-Plans – die Stadt erschließt sich am besten im eigenen Tempo.
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Weißt Du noch nicht, wohin?
Wenn Du noch keine Idee hast, hilft Dir mein 5-Schritte-Guide dabei, aus einem vagen Gedanken eine echte Reise zu machen – ohne Stress, Schritt für Schritt.
